#23 - LEICHTtraben – warum es für dein Pferd leicht sein sollte und für dich alles andere als leicht ist.

Shownotes

Leichttraben ist alles andere als „aufstehen, hinsetzen, fertig“. In dieser Folge erfährst du, warum es für dein Pferd leicht sein sollte – und für dich echte Balance erfordert.

Du lernst: – warum dein Körperschwerpunkt über die Bügel gehört – wie du erkennst, ob du dein Pferd unterstützt oder störst – einen einfachen Selbsttest für dein Leichttraben – erste Übungen aus dem Entlastungssitz

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00:00:03: Herzlich willkommen im Podcast von Bewegungsharmonie für Mensch und Pferd.

00:00:08: Ich bin Sarah Thöves, hier bekommst du Tipps wie du dein Pferde beim Reiten bestmöglich unterstützen und somit gesund erhalten reiten kannst!

00:00:17: Ich bin Humanphysiotherapeutin und habe mich auf die Behandlung von Reitern spezialisiert.

00:00:23: Als Pferdo-Osteopathin und Trainerin liegt mir die unterstützende Einwirkung des Reiters über seinen Sitz besonders auf dem Herzen.

00:00:32: Heute spreche ich mit euch über das Thema Leichttraben.

00:00:36: Leichtraben ist für uns Reiter eigentlich gar nicht so leicht, es ist die Sitzform, die am meisten am häufigsten tatsächlich genutzt wird egal ob im Freizeitsport oder im Turniersport.

00:00:46: also es ist vollkommen egal wo sie wird am häufigesten genutst und doch wird sie echt unterschätzt.

00:00:54: Von außen sieht es irgendwie so aus, als wenn wir einfach nur hoch runter machen und fertig.

00:00:59: Aber wenn wir mal ehrlich sind ist Leichtraben alles andere als leicht.

00:01:03: Es soll fürs Pferd leicht sein.

00:01:07: Also Leichttraben hat dieses Wort in sich leicht Und das leicht spricht für's Pferden nicht für uns.

00:01:16: Und genau darüber möchte ich gerne sprechen Warum es fürs Pferd leicht sein sollte?

00:01:23: Und was eigentlich die echte Herausforderung ist Woran erkennst du auch ein gutes Leichtraben?

00:01:32: Und dass das Pferd dann auch unterstützt ist und nicht gestört wird.

00:01:37: Also Leichttraben, warum ist es eigentlich so wichtig?

00:01:41: Erstens, es ist wirklich die meist genutzte Sitzform.

00:01:46: Sie wird am frühesten quasi beigebracht und selten hinterfragt.

00:01:53: Das heißt jetzt nicht, sitzt jetzt einfach mal aus sondern erst einmal geht's ums Leichtraben Und das Leichtraben beeinflusst direkt und auch indirekt den Rücken.

00:02:06: Uns unsere Wunsch ist es eigentlich vom Leichttraben, dass wir das innere Hinterbein entlasten.

00:02:16: Und ich finde auch ein ganz wichtiger Gedanke ist, Leichtram entscheidet darüber ob dein Pferd losgelassen unter dir laufen kann!

00:02:24: Das hat was damit zu tun, ob du in deiner eigenen Balance sitzt oder nicht?

00:02:31: Leichtraben machen wir meistens entweder in der Lösungsphase oder zum Ende hin, in der Abspannphase.

00:02:38: Und es soll das Pferd dazu begleiten sich nochmal zu lösen ins Vorwärtsabwärz zu kommen den Rücken besser herzugeben und deswegen ist es so wichtig dass wir unsere Pferde dabei wirklich unterstützen und nicht stören.

00:02:59: Wenn du einmal in den Einwandstand gehst wenn du gerade die Möglichkeit hast Stell dich einfach mal auf einen Bein.

00:03:07: Jetzt stellst du dich noch auf beide Beine und wenn du jetzt dir vorstellst, dein Körperschwerpunkt liegt eine Handbreite unter deinen Bauchnabel.

00:03:16: Das heißt, wenn du deine Hand unter deinem Bauchnebel legst... ...und dann da ne Faust machst wo dein Körterschwerpunkt ist.... Und dann nochmal an einem Stand gehst,... ...dann wirst du merken dass du diesen Körperschwerpunkt immer über deinen Standbeim bringen musst um überhaupt auf einem Bein stehen zu können, also um überhaupt im Balance zu kommen.

00:03:39: In einen ausbalancierten in dem Fall ein Beinstand Beim Leichtrahmen ist es tatsächlich nichts anderes.

00:03:48: Wir müssen unseren Körperschwerpunkt über unsere Bügeltrittfläche bringen.

00:03:54: Also unser Standbein oder Standbeine sind die Bügeltrittflächen.

00:04:04: Das heißt, der Oberkörper muss tatsächlich vor die Senkrechte.

00:04:08: Wie weit er vor die senkrechte kommt ist tatsächlich abhängig davon wie lang dein Oberkörper ist und wo dein Körperschwerpunkt liegt und wo deinen Steib beliegt.

00:04:19: Du kannst gerne mal einen Selbsttest machen Und zwar setzt dich einfach mal beim nächsten Mal aufs Pferd und trabt man an und dann trabst du leicht und dann schaust du mal wie dein Pferdd reagiert wenn du Ins Leichtrahmen gehst.

00:04:37: Hast du das Gefühl, dass du dein Pferd unterstützt?

00:04:39: Also, dass dein Pherd vielleicht auch abschnaubt, also Zeichen von innerer und äußerer Losgelassenheit zeigt.

00:04:47: Innerere Losgelasseneinheit wäre sowas wie Abschnauben, vielleicht auch Pupsen oder Äppeln mal so ein tiefes Durchatmen.

00:04:56: Die äußeren Losgelastenheit ist ein schwingender Schweif, einen schwingenden Kopf... ...und auch einem schwingende Rücken!

00:05:06: Wenn du da das Gefühl hast, dass da schon etwas ist wo du merkst, irgendwie hakt's hier und irgendwie hält sich mein Pferd fest.

00:05:15: Dann kannst du mal einen Selbsttest gehen.

00:05:17: oder generell kannst du den Selbsttest gerne machen Und zwar schau doch mal ob Du ein Takt sitzen kannst und zwei Takte stehen kannst also dass du einfach das leicht haben checkst ob du es richtig machst im Sinne von Ein Takt sitzen, zwei Takte stehen.

00:05:37: Wenn du diese zwei Takten nicht stabil stehen kannst, stehen in Anführungszeichen weil es ist ja eigentlich kein richtiges Stehen sondern es ist ein Entlastungssitz den wir dann haben.

00:05:50: Wenn Du das nicht halten kannst wenn du dann quasi zurück in den Sattel plumpst oder aus so eine Disbalance entsteht unausbalanciert bist Dann kannst du schon mal davon ausgehen dass dein Leichttraben eventuell zu hoch ist zu gerade ist und dein Oberkörper hinter die Senkrechte kommt oder vielleicht einfach nur zu gerade auf die Senkrechte kommt.

00:06:13: Also nach, nach hinten!

00:06:15: Entweder nach hinten kommen deine Oberkörper hinter die senkrechte oder um auf die senkrecht im Sinne von zu grade aufstehen Das was am häufigsten zu sehen ist es tatsächlich ein zu hoch Aufstehen.

00:06:29: dadurch bist du zwangsläufig immer hinter der Bewegung des Pferdes weil Dein Aufstehweg dann länger ist, als das Sitzen.

00:06:38: Das heißt der Rhythmus ist dann überhaupt nicht gegeben.

00:06:42: Du kommst aus dem Rhythmuss und auch ein Zugradesaufstehen zu viel Spannung in deinem Körper negative Spannungen die wir uns nicht wünschen vor allen Dingen in den Armen und in den Beinen.

00:06:58: meistens ist es dann auch so einen festhalten am Zügel mit dazu gegeben, weil der Körper sich irgendwo stabilisieren muss und dann einen festhaltenamzügelstand findet oder tatsächlich auch ein Festpressen der Oberschenkel also die Knie stark an den Sattel ran pressen.

00:07:16: Deswegen bin ich tatsächlich auch kein Fan vom Leichtraben ohne Steibbügel, weil das gar nicht dazu kommen soll dass wir unsere Knie an den Satel ran pressten sondern dass wir unseren Balancepunkt über den Körperschwepppunkt verlagern.

00:07:35: Ja.

00:07:37: Jetzt hast du den Selbsttest vielleicht einmal durchgeführt auf deinem Pferd und jetzt ist die Frage, wie kannst du es denn jetzt verändern?

00:07:44: Was gibt es denn für Ansätze das zu verändern?

00:07:48: also erst mal haben wir ja schon darüber gesprochen deine Balance findest du nur wenn Du deinen Körperschwerpunkt über Deine Bügeltrittfläche verlagerst.

00:07:59: dabei ist erstmal wichtig deine Bügel Trittflächen ist dort wo der breiteste Punkt deines Fußes, beziehungsweise Vorfußes.

00:08:08: Also an deinem Großzeh und deinem kleinen Zeh Grundgelenk.

00:08:11: dort solltest du den Steibbügel aufnehmen weil da kannst du am ausbalanciertesten Deinen Fuß Und die Last deines Körpers aufnehmen Wenn Du das befunden hast wenn Du diesen Punkt gefunden hast.

00:08:31: und kleiner Reminder Das ist ganz häufig der Fall dass Vor allen Dingen Dresdorreiter der Meinung sind, sie sind weit genug im Steigbügel drin.

00:08:40: Aber die Dressurstiefe, die sind häufig sehr spitzen nach vorne zu laufend und dann wirkt das so als wenn wir sehr weit drinnen sind im Steibbügel was aber überhaupt nicht der Fall ist.

00:08:50: Also da dürft ihr wirklich nochmal gucken wo ist eure breiteste Stelle vom Fuß und wo es euer Großziehgrundgelenk und wo's euer Kleinstzieh Grundgelenk?

00:08:58: Und genau da den Steib bügel aufnehmen!

00:09:05: Nicht Druck im Sinne von, dass du runterdrückst sondern dein Gewicht sollte auf deinen Vorfuß.

00:09:13: Auf die Steibbügeltrittfläche.

00:09:15: Da solltet ein Gewicht hin.

00:09:16: beim Leichtraben Wenn das gegeben ist dann check noch mal wo es eigentlich mein Körperschwerpunkt und da kannst Du gerne in eine Übung gehen Und zwar Beim Leichttraben ist es ja so, dass wir unsere eigene Balance halten wollen Und um das Pferd so wenig wie möglich zu stören, weil wie gesagt das Leichtraben soll fürs Pferdleicht sein.

00:09:43: Es ist für uns alles andere als leicht und der ganz wichtig jetzt dabei dass das Leichtraben aus dem Entlastungssitz entsteht und nicht aus dem Aussitzen heraus.

00:09:58: also es die beste Übung dafür das gute Leichtraben hinzubekommen erst mal den Entlastungssitz im Trapp zu üben.

00:10:07: Dafür ist wichtig, dass dein Pferd erstmal von selber einen eigenen Vorwärtslang hat und vorwärzmarschiert.

00:10:13: Dafür kannst du gerne die Stimme nehmen, das zum Beispiel Trapp-Trapp sagst oder mal so ein Küsschen gibst.

00:10:19: Wichtig ist halt nicht so ein dauerhaftes Schnalzen weil irgendwann ignoriert dein Pfett auch dieses Schnalzn sondern dass du da erstmal die Zusatzhilfen ein bisschen mit dazu nimmst, das du lernst auch nicht permanent zu treiben mit deinem Unterschenkel.

00:10:32: Weil dieses permanente Treiben bringt dich dann auch wieder aus der Balance und vor allen Dingen führt es auch dazu, dass sein Pferd abstumpft.

00:10:40: Denk da erst mal an Ruhe, dass du in eine Reizarmut mit dein Pferde kommst also dass du deinen Pferden mit den ganzen Hilfen, die wir haben, also Hand-Schenkel Und Sitzhilfen nicht überforderst, nicht beschallst sage ich jetzt mal.

00:10:57: Sondern dass du viel weniger Reiz gibst, viel weniger Hilfen gibst und dein Pferd erstmal mehr in Ruhe lässt.

00:11:06: Und das dafür ist es leichter haben tatsächlich auch nochmal gut um das abzufragen ob du deinen Pferde wirklich in Ruher lässt und halt unterstützt über deinen Sitz in deiner eigenen Balance sitzt.

00:11:19: Und dann kannst du zum Beispiel die Übung machen, dass du an der langen Seite mal in den Entlastungssitz gehst und dir vorstellst, dass Du wirklich stabil auf deinem Pferd Dein Körperschwerpunkt über die Bügeltrittfläche bringst.

00:11:36: Daher raus kannst du dann ein leichter Arm entwickeln, das du nur da heraus deinen Gesäß einmal in Richtung Sattel bringst quasi den Sattell einmal kurz küsst mit deinem Gesäße und wieder hochgehst.

00:11:50: So ein ungefähres Anhaltspunkt, wie hoch du aufstehen darf sind ungefähr ich sage mal zwei bis zweieinhalb Zentimeter.

00:11:58: Das ist wirklich nicht viel.

00:12:01: Wie gesagt das es daher dass wir wollen, dass der Rhythmus mit dem Pferd synchron ist und dass der Aufstehweg nicht länger ist als das Sitzen.

00:12:13: Also der Trapp ist ja einen Zweitakt in vier Phasen und es ist immer so, dass wir ein diagonales Beinpaar haben was nach vorne geht.

00:12:22: Und meistens wünschen wir uns aufzustehen wenn die äußere Schulter nach vorne gehen weil wir das jeweilige innere Hinterbein entlasten wollen.

00:12:34: Ich sage dazu aber auch gerne mal wenn dein Fett zum Beispiel hinten rechts eine Thematik hat, dass es vielleicht nicht so gut untertritt oder da nicht am Anfang nicht so gerne Last aufnimmt auf der linken Hand reites, dann müsstest du ja eigentlich aufstehen wenn das linke Hinterbein und das rechte Vorderbein nach vorne geht.

00:12:55: Aber dann kannst du quasi mal auf dem falschen Fuß leicht haben und dann aufsteh'n wenn hinten rechts nach vorn Geht um das Bein da so ein bisschen zu unterstützen und zu entlasten.

00:13:09: also da ist immer die Frage was es dein Gedanke dahinter und was möchtest du gerne bei deinem Pferd erreichen, wie möchtes du es gerne unterstützen?

00:13:19: Da kommt mir gerade so ein kleiner Fun Fact.

00:13:21: Ich habe tatsächlich jahrelang nicht gelernt oder ich konnte lange nicht sehen ob ich auf dem richtigen Fuß leicht trabe weil ich erstens kein Rhythmusgefühl hatte und irgendwie nie richtig gefühlt habe, man geht das Bein nach vorne und anhand von der Schulter hat mich das immer verwirrt, dass zu sehen.

00:13:39: Ich bin eine lange Zeit so ein kleines Pony geritten mit einer ganz langen Mähne und dann hatte er ... ich glaube da hätte die mir eine links hängen.

00:13:50: Dann war das so, dass ich auf der rechten Hand, wenn die linke Schulter nach vorne ging... Ich hab's einfach nicht gesehen.

00:13:56: Ich habe es nicht gesehen und nicht gefühlt!

00:13:59: Ich hatte kein Rhythmusgefühl.

00:14:00: Ich hatte nicht das Gefühl, wann geht jetzt eigentlich das Bein nach vorne?

00:14:06: Egal ob man den Fokus darauf legt, ob das das innere Hinterbein ist was nach vorne geht oder äußere Schulter.

00:14:14: Ich war einfach vollkommen überfordert mit mir selber und ich hab's nicht gefühlt.

00:14:17: Also mein Körper war ne, mein Körpergefühl war nicht da... ...und tatsächlich auch meinen Rhythmusgefühl nicht!

00:14:24: Und wenn du das auch nicht fühlst dann versuch dir mal wirklich das von außen vorzugeben geben zu lassen also den Tack, den Vorgeben zu lassen und dann ins Körpergefüll zu gehen.

00:14:36: Fühl rein was passiert mit deinem Körper?

00:14:38: Wenn du erstmal im Entlastungssitz bist dann ins Leichtrahmen gehst.

00:14:43: Und in dem Rhythmus, der dir von außen also von jemandem externen, der dort zum Beispiel steht und dann halt immer eins zwei drei vier fünf sechs sieben, dir mitgibt was passiert in deinem Körper?

00:15:00: In welchem Rhythmuss und was passiert mit deinem Pferd?

00:15:04: Also spürst du das wenn das innere Hinterbein nach vorne geht bzw die äußere Schulter oder spürtest du es nicht?

00:15:13: Was kannst du für einen Anhaltspunkt dir nehmen, um das besser zu fühlen?

00:15:20: Also dass du da eher ins Körpergefühl gehst.

00:15:22: Vielleicht kannst du dann auch nochmal umsitzen und mal auf der anderen Hand gucken... also nicht auf der andern Hand.

00:15:27: aber wenn du quasi auf dem falschen Fuß leicht trabst Wie fühlt sich's da an?

00:15:34: Ist das ein anderes Körpergefühle drückt dich dann fährt er zurück in den Sattel oder schmeißt sich, dann fahrt raus aus dem Satteln.

00:15:41: Wie fühlt es sich an?

00:15:44: Das hat mir dabei geholfen im Mein-Körper Gefühl zu kommen und zu lernen... wie ist das eigentlich mit dem Leichttraben.

00:15:52: Manchmal ist es tatsächlich immer noch so dass ich mich wirklich darauf fokussieren muss, dass ich den Rhythmus finde weil ich halt einfach tatsächlich nicht kein Mensch bin der ein gutes Rhythmesgefühl hat.

00:16:05: Also irgendwie is's nicht so richtig in mir Aber dadurch, dass ich so viel gelernt habe rund um den Reitersitz und auch die Biomechanik.

00:16:13: Und den Pferdekörper hab' ich das Verständnis dafür.

00:16:17: Das führt dazu, dass mein Körpergefühl besser wird... ...und das führt dazu , dass mein Körpergefühl mir besser sagen kann und jetzt aufstehen.

00:16:27: Jetzt fühle ich es auch!

00:16:29: Aber trotzdem komme ich manchmal aus dem Rhythmus.

00:16:31: Also ist einfach nicht leicht, das Leichtrahmen.

00:16:34: Es sollte für Sfett leicht sein.

00:16:36: Genau Ja, halten wir noch mal fest.

00:16:41: Übung um das Leichtraben zu entwickeln, um ein gut ausbalanciertes Leichtraben zu entwickeln ist einmal der Entlastungssitz an sich dass du stabiler und balancierte Ausbalancierter im Entlastungssitz bist daraus dann das Leichtraben entwickeln also dass du langsam aufstehst und hinsetzt aber quasi immer mit dem Gedanken Entlastungssitz.

00:17:16: Was du auch machen kannst, um den Rhythmus mal zu variieren, dass du mal zweimal sitzt und zweimal stehst.

00:17:27: Und noch eine Übung ist das was ich gerade dir mitgegeben habe, ist das Zählen.

00:17:33: Ich zähle quasi sieben Takte und zieh den siebten takt so lang gezogen sodass es eigentlich ein achter taktes.

00:17:42: Wie gesagt, das Traben ist ja ein Zweitakt in vier Phasen.

00:17:46: Das heißt, vier PhASEN zähle ich mit!

00:17:48: Also nochmal dieses eins zwei drei vier fünf sechs sieben.

00:17:58: und da ist es tatsächlich so dass das eine stehen und eine sitzen immer... also kein gemeinsamen Takt ist sondern du zählst einmal SITZEN, STEHN Kannst rein die Rede, kannst du auch zählen.

00:18:12: Eins zwei eins zwei dabei ist sitzen dann immer Die eins und zwei ist das stehen allerdings nach meiner Erfahrung her dass eher so dass es einen bisschen aus dem Rhythmus bringt.

00:18:25: Also mir persönlich hat's mehr geholfen diesen achter tag zu zähl mit einer lang gezogenen sieben.

00:18:31: Und meine erfahrung hat auch gezeigt dass Tatsächlich den meisten reitern das auch er hilft.

00:18:38: Man kann es auch ganz leise machen muss es ja nicht lautmachen Muss ja nicht die ganze Halle hören.

00:18:42: Genau!

00:18:44: Fragen, die immer wieder aufkommen, wo ich jetzt nochmal gezielt darauf eingehen möchte... Ich habe dir so ein bisschen angerissen in der Folge Ja wie hoch eigentlich aufstehen?

00:18:56: Wichtig ist da Die meisten Pferde bounzen einen so richtig aus dem Sattel raus und das ist wichtig dass du das Gefühl hast, dass du es quasi eher abbremst Dass du dich nicht so rauskicken lässt aus dem sattel sondern dass du den Rhythmus vom Pferd findest, den Rhythmus mitgehst und dann wirklich in eine Bewegungssynchronität kommst.

00:19:23: Und das ist dann bei dem den Pferden die einen so rausschmeißen aus dem Sattel manchmal so, dass wir das abbremsen müssen dieses Rausschmaßen aus dem sattel, es eher stabilisieren ist genau.

00:19:39: Und als Anhaltspunkt könnt ihr nehmen so ungefähr zwei bis zweieinhalb Zentimeter aufstehen.

00:19:46: Wie weit nach vorne muss eigentlich mein Oberkörper?

00:19:49: Das ist ein Thema, was ich eigentlich nur beantworten kann soweit dass dein Körperschwerpunkt sich über der Bügeltrittfläche befindet.

00:20:00: aber das sieht bei dem einen so aus beim anderen so weil es immer wieder auf die Hebelverhältnisse auch abhängig ist.

00:20:08: Das heißt, hast du einen langen Oberschenkel.

00:20:12: Sieht das vielleicht so aus als wenn du weniger nach vorne musst?

00:20:16: Wenn du einen sehr langen Oberkörper hast sieht das so aus, als wenn Du viel zu weit vorne bist.

00:20:23: und deswegen ist da mir wieder ganz wichtig dass die äußere Form viel weniger über deinen Sitz aussagt wie gut dein Sitz ist als die Biomechanik dahinter als deine Balance Als das, das du dein Pferd so wenig wie möglich stürzt.

00:20:42: Und da möchte ich einmal nochmal auf die Ausbildungskala des Reiters eingehen, die beginnt bei mir.

00:20:51: in den Büchern steht sie mit dem Beginn Gleichgewicht und Losgelassenheit.

00:20:57: Bei mir beginnt sie erstmal mit der Reitsarmut also erst mal wenig bis gar nicht aus Pferd einwirken.

00:21:07: ist ein Lauftier und es sollte von selber einen Bewegungsdrang nach vorne haben.

00:21:10: Wenn das schon nicht gegeben ist, dann kann's sein dass er schon so'n bisschen irgendwo ich sag mal zwickt oder zwackt oder vielleicht Schmerzen hat oder unwohl sein hat Magen-Schmerzen Hat ne?

00:21:20: Also der können einfach viele Faktoren mitspielen.

00:21:23: Es kann aber auch einfach sein dass das Verfleuchter mal einen schlechten Tag hat.

00:21:25: Ne also man muss es auch nicht überinterpretieren.

00:21:30: Genau Das heißt die ersten Punkte der Ausbildungsgalas sind fünf Punkte in den Büchern.

00:21:37: Ich habe wie gesagt die Reitsarmut noch davor geschaltet, es ist Reitsamut gleichgewicht, Losgelassenheit, eingehen an die Bewegung, Hilfengebungen und dann erst das Zusammenspiel der Hilfen.

00:21:50: Und die ersten Punkte sind die Entwicklung des Sützes.

00:21:55: Die letzten Punkte sind Hab das ein bisschen im Kopf, dass du erst dein Sitz entwickeln darfst und dann auf deinen Pferd anfängst einzewirken.

00:22:08: Stör dein Pferde erstmal weniger und dann kannst du den Pferden besser unterstützen.

00:22:14: Unterstützen und dann auch einwirken.

00:22:18: Genau!

00:22:19: Also erstmal Balance finden, dein Pherd weniger stören in ein rhythmisches Leichtraben finden... ...und in eine Bewegungssynchronität oder wie ich es nenne?

00:22:31: Bewegungsharmonie finden.

00:22:36: Genau, wie treib ich eigentlich beim Leichtraben?

00:22:39: Da wär's mir am liebsten wenn du so gut wie gar nicht treibst.

00:22:42: zumindest ist es nicht mit dem Schenkel.

00:22:45: Wenn dann, wenn du treibest nur einen minimalen Impuls mit der Innenseite deiner Wade Viele treiben mit der Ferse Mit der hinteren Katte Kante der Ferze oder mit den hinteren Kanten des Unterschenkels und auch das ist nicht richtig.

00:23:05: Was wir uns da wirklich beim Leichtraben eigentlich wünschen ist, dass das Pferd wie gesagt von alleine eine Vorwärtsdrang hat und dass du dich auf dich fokussieren kannst.

00:23:14: Und dass ihr zusammen ein Rhythmus findet, dass er Eine Einheit werdet!

00:23:23: Ja, eigentlich eine ganz gute Überleitung.

00:23:26: dieses eine Einheit Mein Online-Programm zwei Körper eine Einheid.

00:23:33: Das, was wir jetzt gerade eigentlich die ganze Zeit besprochen haben sind zwei Körper, die wir bei fast keiner Sportart haben.

00:23:41: Die in einer Synchronität kommen sollen.

00:23:45: also zwei Körper die zu einer Einheit werden und dieses online Programm begleitet dich dadurch.

00:23:52: es begleitete ich durch die ganze Ausbildung Skala durch die Ausbildung des Reithas dass du ein guter Reiter für dein Pferd wirst.

00:24:02: Dass Du Dein Pferdd so wenig wie möglich unterstützt, äh...so wenig wie möglichst stürst.

00:24:07: Sorry!

00:24:08: Soviel wie möglich unterstützen.

00:24:13: Und da ist halt auch wichtig, dass das wirklich ein Prozess ist also, dass wir uns nicht draufsetzen und dann das äußere Bild wunderschön ist ich sag mal wir jetzt hier direkt um Elektion reiten können, sondern es ist ein Prozess und das darf erst mal nur die Basis sein.

00:24:37: Genau auch wenn das manchmal von außen so ein bisschen übergangen wird.

00:24:43: aber die Basiss ist das was das dann dazu führt dass wir viel besser den Lektion abrufen können, dass wie viel harmonischer feinfühliger auf unser Pferd einwirken können.

00:24:57: In dem Programm zwei Körper in Einheit erhältst du Videomaterial, wo du zum Beispiel jetzt das Thema Leichtraben total vertieft lernst.

00:25:09: Also da sind Videos zu Übungen... Da sind Videos zur Erklärung die ich hier leicht angerissen habe und tatsächlich nicht nur das Thema Wie gehst du eigentlich in der Bewegung ein?

00:25:28: Wie lernst Du eigentlich, Deine eigene Balance zu finden allgemein.

00:25:32: Egal im welcher Gangart Die nächste Runde für zwei Körper eine Einheit startet am ersten September Zwei tausend sechsundzwanzig und wenn Du das nicht verpassen möchtest dann trage Dich doch gerne ganz unverbindlich In die warte Liste ein.

00:25:48: die Warteliste findest Du hier in den shownutz.

00:25:52: vielleicht nimmst Du hier aus der folge mit Dass es nicht darum geht, wie hoch du aufstehst oder wie viel Aufwand du betreibst beim Leichtraben um aus dem Sattel rauszukommen sage ich jetzt mal.

00:26:03: Sondern viel mehr, wie du den Satteln zurückfindest und wie leicht du es deinem Pferd beim leichten Traben machen kannst.

00:26:11: Darum geht das beim Leichtraben.

00:26:12: Es soll leicht fürs Pferde sein!

00:26:15: Und erfordert ganz viel Stabilität von uns.

00:26:19: Und tatsächlich kannst du es leichter haben oder auch den Entlastungssitz nutzen, um die ersten Punkte der Ausbildungsskala.

00:26:26: Das heißt deine Ausbildungskala des Reiters.

00:26:30: Das heisst Leichgewicht und Losgelassenheit zu finden.

00:26:34: dafür kannst du den entlastungsitz und das leichttraben nutzen, um in deiner Balance zu finden und dein Pferd weniger zu stören.

00:26:43: damit ist nicht so viel kompensieren muss.

00:26:46: Also Pferde kriegen wir super hin Auch wenn du vielleicht aus deiner Balance kommst, dann kriegen die das kompensiert.

00:26:53: Die sind Kompensationsmeister.

00:26:55: aber wir wünschen uns natürlich dass die Pferde so wenig wie möglich kompensionieren damit sie so losgelassen wie möglich unter uns laufen können und vor allen Dingen solange wie möglich gesund geritten werden kann.

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