#29 - Halbe Parade, ganze Parade – was ist das nun eigentlich?

Shownotes

In dieser Folge erfährst du:

  • welche fünf Hand- und Zügelhilfen es gibt
  • was eine halbe Haltung, eine halbe Parade und eine ganze Parade unterscheidet
  • warum eine Parade aus dem Zusammenspiel von Sitz, Schenkel und Hand entsteht
  • wofür halbe Paraden eingesetzt werden
  • welche Fehler häufig zu Taktverlust, Spannung oder einer zu starken Handeinwirkung führen
  • wie sich eine gelungene halbe Parade anfühlen kann

Du möchtest ein persönliches Feedback zu deinem Sitz, deiner Hilfengebung oder deiner reiterlichen Schiefe? Dann schreib mir gerne eine E-Mail und wir vereinbaren ein kostenfreies Kennenlerngespräch: sarah@bewegungsharmonie.com

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00:00:03: Herzlich willkommen im Podcast von Bewegungsharmonie für Mensch und Pferd.

00:00:08: Ich bin Sarah Thöves, hier bekommst du Tipps wie du dein Pferde beim Reiten bestmöglich unterstützen und somit gesund erhalten reiten kannst!

00:00:17: Ich bin Humanphysiotherapeutin und habe mich auf die Behandlung von Reitern spezialisiert.

00:00:23: Als Pferdo-Osteopathin und Trainerin liegt mir die unterstützende Einwirkung des Reiters über seinen Sitz besonders auf dem Herzen.

00:00:33: In den Reinhallen höre ich immer wieder die Anweisung halbe Parade.

00:00:38: So, jetzt die Halbeparade oder halbe Haltung.

00:00:43: gibt es auch die Anweise und es gibt die Anweisungen ganze Parade.

00:00:48: nun was ist das jetzt eigentlich?

00:00:50: also Ich weiß dass ich bin damit groß geworden dass es immer hieß mach ihn locker Spill durch, dann stell dir vor du drückst Schwämmchen aus.

00:01:02: Was heißt das eigentlich alles?

00:01:04: Was gibt es für Hand- bzw.

00:01:06: Zügelhilfen?

00:01:09: und was ist eigentlich eine halbe Haltung, eine halte Parade und die ganze Parade?

00:01:14: Da soll's jetzt hier in der Podcastfolge einmal drum gehen!

00:01:18: Ja ich spreche erst mal darüber was es eigentlich für Zügehilfen gibt.

00:01:22: Es gibt tatsächlich fünf verschiedene Zügelhilfe annehmenden Zügel, die durchenhaltenen Züge, den nachgebenden Zügelhilfe.

00:01:33: Die seitwärtsweißende Zügle und den seitwärtzbegrenzenden Zügen.

00:01:39: Ich sage gerne annehmende Handhilfe, durchhaltende Handhilfe, nachgebende Handhelfe und der seitlich begrenztene Zügel oder der seitliche weisende zügel oder auch verwahrene.

00:01:55: Natürlich geht das alles miteinander einher.

00:01:57: Also die Hilfengebungen, ob das jetzt Hand- oder Zügelhilfen sind?

00:02:02: Ob wir jetzt annehmen durchhalten nachgebend, verwahren seitwärtsweisend... Das verschwimmst ein bisschen ineinander.

00:02:11: Wichtig ist aber wenn wir uns die Zügehilfen und die Handhilfe anschauen, ist immer auf eine annehmende Hand Hilfe folgt immer einen Nachgebenden.

00:02:22: Immer!

00:02:23: Also diesen Grundsatz sollte es geben.

00:02:28: Und dann ist aber jetzt die Frage, wie führe ich sie eigentlich durch?

00:02:32: Also eine annehmende Handhilfe?

00:02:34: werden wir uns vorstellen dass wir unsere Hand schließen als wenn wir Zügel in der Hand haben das Daumen nach oben drauf stellen, also der Daumen wird nicht gestreckt auf den Zügel gestellt sondern als Dach.

00:02:48: Das hat was damit zu tun dass dein Handgelenk dann auch locker bleiben kann und deine Fingerbeeren Also die Enten deiner Finger Zeigefinger mittelfinger Ringfinger und dem Kleinfinger Die legst du sanft in Deine Handfläche so auf den Daumenballen zum Beispiel ganz sanft.

00:03:06: Und wenn Du jetzt eine annehmende Handhilfe machst Dann schließt du diese Hand ganz sanft.

00:03:14: Durchhaltend ist, dass du dran bleibst die annehmende Handhilfe also das du nicht sofort nachgibst sondern da bleibest aber auch wieder auf eine durchhaltende Hand Hilfe geht auch wieder ne Nachgebende einher.

00:03:34: der verwahrene Zügel oder auch der seitweitsweisene zügel ist dann der wo die hand so ganz sanfte entweder in Richtung Zirkelmitte geht oder eher in Richtung Mancome, aber das sind kleine Bewegungen.

00:03:47: Westernreiter zum Beispiel benutzen diese Seitwärtsbeisenden oder diesen verwahrenden Zügel deutlich mehr als Strukturreiter die bei Seitengängen ist es sehr wichtig dass der seitwärzweißende und der seitWärts verwahrene Züge ja miteinander agieren und harmonieren damit wir unser Pferd auch gut begrenzen können.

00:04:13: Und wichtig ist auch da, dass dieser verwahrende Zügel und der seitwärtsweisende Züge die Schulter kontrolliert.

00:04:23: Das hat eher einen Einfluss auf die Schulte anstatt das Gebiss und somit auf die Zunge oder die Anlehnung bezogen bzw.. Was wollen wir eigentlich mit einer Handhilfe?

00:04:41: mit dem Annehmen durchhaltend oder nachgebend.

00:04:45: Damit lösen wir... Wir haben einen Einfluss über das Gebiss auf die Zunge, damit lösen wie dann das Zungenbein, dadurch wird dann das Kiefergelenk gelöst und dadurch wird das Genick gelöst.

00:04:58: Und das geht dann weiter durch den ganzen Körper.

00:05:02: Also da gibt es diese Kette, die sich durch den Körper zieht.

00:05:06: Jetzt wollen wir aber unsere Pferde von hinten nach vorne reiten, deswegen ist es wichtig bevor wir irgendwelche Hand- oder Zügelhilfen anwenden dass ein Vorwärts gegeben ist.

00:05:16: Also das das fährt fleißig nach vorn läuft.

00:05:20: Wenn das das von selber nicht tut wenn man ein sehr triebiges Fert hat dann bin ich der festen Überzeugung als Therapeuten und als Pferdo-Ostopathin immer zu schauen.

00:05:30: woran liegt das eigentlich?

00:05:32: Ich kann ganz viele Pferden die nicht vorwärzt gehen die mit dem Magenprobleme haben, oder die muskuläre Schwierigkeiten haben überhaupt in eine Schubkraft zu kommen.

00:05:44: Also in der Abdruckphase des Beins.

00:05:49: Das kann muskular sein und organisch sein.

00:05:51: Da können ganz viele Gründe hinterstecken Genau.

00:05:56: Oder ein eiliges Pferd hat häufig zu wenig Balance, also viele Pferde die unausbalanciert sind versuchen ihre Balance auch über Tempo zu regulieren und sich auszubalancieren.

00:06:09: Ja oder das Wett ist gestresst sehr im Außen, sehr kokig Alles Punkte wo wir schauen müssen.

00:06:17: Ist die Losgelassenheit, die mentale und die körperliche losgelassenkeit eigentlich erst da?

00:06:22: Wir dürfen uns da nochmal anschauen.

00:06:25: Wie ist eigentlich die Ausbildung Skala des Pferdes aufgebaut?

00:06:28: Sie beginnt mit dem Takt.

00:06:30: Ich setze mal gerne noch die Zwanglosigkeit unten drunter, dann Takt Losgelassenheit und dann erst die Anlehnung.

00:06:38: Und die Anlehnung wird nicht mit der Hand erzeugt sondern indem wir von hinten nach vorne an die hand ran treiben und Dann können wir über eine annehmende und eine nachgebene handheld wie gesagt das zungenbein kiefergelenk genick lösen.

00:06:57: Ja, jetzt nochmal zurück zum Thema.

00:06:59: Wir haben jetzt einmal die Zügel beziehungsweise Handhilfen besprochen und jetzt möchte ich gerne mal darüber sprechen.

00:07:06: was ist eigentlich eine halbe Haltung?

00:07:07: Eine halbe Parade oder auch ne ganze Parade?

00:07:10: Erstmal ganz klar differenziert Die ganze Parada endet immer im Halten dass das Pferd stehen bleibt.

00:07:18: Die halbe haltung ist eine feinere Abstufung der halben Parade.

00:07:25: Ganz wichtig ist da sehe ich größten Missverständnisse, was die halbe Parade angeht ist dass das eine Einwirkung am Zügel ist.

00:07:35: Ja?

00:07:36: Es geht mit einer Hand oder einer Züglhilfe einher dieser Halbeparade.

00:07:41: aber es ist nicht nur eine Hand- oder Zügleinwirkungen.

00:07:47: Das ist ganz wichtig.

00:07:49: Da dürfen wir uns immer wieder in den Kopf rufen Das meiste Gewicht unserer Hilfengebung, also dem meisten im Hauptfokus auf unseren Sitz unsere Gewichtshilfen legen sollten.

00:08:02: Dann auf den Schenkel und dann erst auf die Zügelhilfe.

00:08:09: Die kommen... ...die Zügehilfen entstehen auch dadurch dass du über deinen Sitzein wirkst, dadurch das du eine Schenkehilfe gibst, da du ein Drehsitzein leidest, dadurch entsteht dann auch die Zühlhilfe.

00:08:27: Ja, wenn du dazu wissen möchtest was ist eigentlich der Drehsitz und wie leite ich den Dreh-Sitz an?

00:08:32: Und was gibt es eigentlich für Fehlerquellen bei dem Dreh Sitz dann würde ich dir tatsächlich empfehlen.

00:08:37: Dazu in mal einfach ein kostenfreies Kennlerngespräch zu hüpfen wo wir uns einfach telefonisch austauschen was deine Herausforderung ist Wo du daran arbeiten möchtesst und vielleicht ist das Onlineprogramm zwei Körper einer Einheit etwas für dich und deinen Pferd Detailliert auf die Ausbildung des Reiters eingehen.

00:08:59: Wo es darum geht, dass der Reiter lernt das Pferd besser also auf das Pherd besser einzuwirken feiner einzuwirken.

00:09:07: aber ganz wichtig ist dabei, dass wir eine Ausbildungsgala des Reithers haben und diese Ausbildung Skala beginnt damit mit dem Gleichgewicht der Losgelassenheit des Reitas, das Eingehen in die Bewegungen, die Hilfengebung.

00:09:26: Die ersten drei Punkte sind erstmal die Entwicklung des Sitzes, des Reiters.

00:09:30: Und dann ab dem Eingehen in die Bewegung Hilfengebungen und Zusammenwirken der Hilfen – das ist die Entwicklung der Einwirkungen aufs Pferd!

00:09:38: Insgesamt wollen wir unser Gefühl entwickeln ein besseres Körpergefühl.

00:09:46: bei den Programmen, beim Online-Programm zwei Körper einer Einheit Führe ich dich step by step über Audio-Dateien, über Videos, über Körperwahrnehmungsübungen und es wird auch um die körperliche Schiefe beim Reiter gehen.

00:10:03: Aber ich fühle dich insgesamt durch diese Ausbildungskala, um dein Sitz zu entwickeln, um die Einwirkung zu entwickelen und ein Verständnis dafür zu entwickeln also dass du besser Verstehst, dadurch kannst du es besser fühlen.

00:10:17: Also ein besseres Körpergefühl entwickeln und dann kannst du's auch besser verändern.

00:10:22: Genau Ja jetzt noch mal zurück.

00:10:26: also wenn Du da Interesse dran hast Dann darfst Du gerne einfach einen kostenfreies Kennengespräch telefonisch buchen.

00:10:33: Da findest Du meine E-Mail Adresse in den Show Notes Kannst mir gerne einfach eine Mail schreiben Und dann machen wir einen Termin dafür aus.

00:10:42: Was ist jetzt nochmal?

00:10:43: Eine halbe Haltung, halbe Parade oder eine ganze Parade?

00:10:47: Die ganze Parade, wie gesagt, die endet immer im Stehen des Pferdes.

00:10:54: Die häufigsten Fehlerquellen bei der halben Parade sehe ich das viel zu viel Handeinwirkung.

00:11:00: Es wird am Pferdemaul gezogen Das fährt sperrt dann das Maul auf hebt den Kopf oder rollt sich tatsächlich ein Kommt hinter die Senkrechte Wird in Rücken fest Der Takt geht verloren Oder auch die Hinterhand wird passiv und es ist kein von hinten nach vorne reiten, mehr richtig vorhanden.

00:11:23: Wichtig dabei zu verstehen ist nämlich dass jede Handhilfe und jede Zügehilfe also jedes Annehmen, jede Durchhaltenhandhilfe, jede Nachgebenhandhilfepieh, jede Zügenhilfe ist eine sogenannte verhaltende Hilfe Und vor jeder Verhaltenhilfe sollte immer eine zreibende Hilfe kommen um das zu gewährleistendes Pferd von hinten nach vorne an die Hand ran tritt.

00:11:54: Ja, also halbe Haltung und halbe Parade ist das Zusammenspiel aller Hilfengebung – Die Vermehrung aller Hilfengebungen!

00:12:04: Wir setzen sie ein um das Pferde aufmerksam zu machen, um das Fert vorzubereiten vor einer Lektion, um dem Pferden quasi zu sagen hey es kommt hier gleich was Neues Es kommt gleich ein Übergang, es kommt gleich eine... Ein Seitengang.

00:12:28: Es kommt jetzt gleich einen Angeloppieren.

00:12:32: also egal ob jetzt der Übergangen vom Schritt zum Trapp oder Der Übergange vom Trapp zum Schritt Oder halt auch aus dem Schritt angeloppieren oder aus dem Galopp wieder durchparieren Alles was wir machen vorher kommt immer einer halbe Haltung oder eine halbe Parade.

00:12:56: Wie gesagt, einer halben Haltung ist die Abstufung.

00:12:59: Es ist nochmal ne kleinere noch feinere Hilfe aber im Prinzip ist es genau dasselbe nur das wir es noch feiner machen noch viel viel feiner einwirken.

00:13:11: Wichtig ist, dass wir Schenkelsitz und Handhilfen und Zügelhilfe miteinander harmonieren lassen also dass wir jetzt nicht Treiben und vorne gegenhalten.

00:13:25: Ich sag mal, das ist so dass was man sehr häufig in den hohen Dressuren leider sieht Das sehr viel getrieben wird Und sehr viel Druck am Schenkel gemacht wird und vorne gegengehalten wird.

00:13:39: und das hat nichts mit Anlehnung zu tun.

00:13:42: Es hat auch nichts mit einer Selbsthaltung zu Tun Sondern mit Druck.

00:13:48: Ganz wichtig ist bei der Hilfengebung Sie funktionieren über Druck und Druck nachlassen.

00:13:55: Ein leichter Reiz wird gegeben, das Pferd zeigt die gewünschte Reaktion Der Reitz wird reduziert oder beendet.

00:14:03: Dadurch kann der Pferde dann lernen auf immer feiner werdende Signale zu reagieren.

00:14:11: Das heißt eine nachgebende Handhilfe ist quasi nicht nur freundlich und auch unerlässlich sondern auch die Informationen für das Pherd dass es versteht Ah!

00:14:21: Das war das Richtige.

00:14:24: Unklare, dauerhaft und gleichzeitig widersprüchliche Signale können das Lernen des Pferdes erschweren.

00:14:30: Und halt auch dazu führen dass es Stress bekommt.

00:14:33: Mentalen Stress!

00:14:34: Und dadurch dann noch körperlichen Stress.

00:14:37: Dann haben wir wieder eine schwinde Losgelassenheit.

00:14:42: Also ein Treiben an die Hand wünschen wir uns aber im Sinne von treiben aufnehmen.

00:14:53: leichter werden also jetzt das Zusammenspiel der Sitzhilfe, der Schenkelhilfe und der Zügehilfe soll harmonieren.

00:15:08: Wir wollen jetzt zum Beispiel das Pferd vorwärtsabwärz reiten.

00:15:12: Wir schauen jetzt erstmal nur auf die Basis.

00:15:15: Vorwärter abwärzt!

00:15:16: Wir wünschen uns dass das Pfett sich an die Hand ranstreckt den Kontakt zur Hand sucht mit Schubkraft untertritt und einen positiven Spannungsbogen aufbaut.

00:15:31: Das bekommen wir nicht hin, indem wir jetzt den Kopf manipulieren über unsere Hand sondern indem wir erstmal den Fleiß, den Takt, den Rhythmus erhalten und erzeugen.

00:15:45: Über die Sitzhilfe kann man das Pferd unterstützen in dem man im Rhythmuss mitzählt also eins zwei drei vier fünf sechs sieben.

00:15:55: Also der Trapp ist ja ein zweitakt.

00:15:58: in vier Phasen zählen quasi zwei Phasen mit und die sieben ist ganz lang gedehnt, aber es ist quasi in den Achtertaktien im Mitzählen.

00:16:10: In diesem Rhythmus tragen wir dann auch leicht ein bisschen treiben und das ist auch in Ordnung, wenn wir das erste mit der Stimme oder mit der Gärte machen.

00:16:23: Ich bin kein Fan von dauerhaftem Schnalzen weil das führt dann ganz häufig dazu dass das Pferd irgendwann das Schnalz nicht mehr aufnimmt, nicht mehr wahrnimmt.

00:16:32: Weil wenn es dauerhaft ist dann geht das irgendwann rechts rein links raus und stresst den Pferden.

00:16:38: Das fährt eigentlich ja auch noch.

00:16:41: Was ich viel lieber sage zum Beispiel so was wie Trap-Trap Oder mal mit der Gärte antippen auf der Schulter oder im richtigen Moment, wenn das Hinterbein abfußt.

00:16:55: Auch am Hinterbeinnantippen mit der gärte.

00:16:58: Je nachdem!

00:17:01: Wichtig ist halt dass da auch der treibende Schenkel nicht permanent drückt.

00:17:04: Wir neigen ganz schnell dazu, dass dann wieder eine Absatz hochgezogen wird und wir unsere Balance verlieren.

00:17:12: Wichtig ist da, dass der treibende Schenkel, also der Unterschenkel, der innere Anteil der Wade ist.

00:17:19: Nicht unsere Ferse!

00:17:23: Also wir treiben nehmen ganz sanft die Handhilfe an.

00:17:31: Wir wollen gerne ganz sanfte Fingerbeeren ein bisschen mehr in die Hand bringen und werden dann wieder leichter.

00:17:39: Wir können dann abpassen, wann der Moment da ist.

00:17:42: Wenn das Pferd wirklich von hinten nach vorne an die Hand ran tritt und dann wird unsere Hand wieder leichter.

00:17:50: Das ist das Prinzip treiben aufnehmen leichter werden.

00:17:55: Das ist unter anderem eine halbe Parade weil unsere Hilfengebung da harmoniert Und wir bereiten das Pherd auf etwas vor.

00:18:10: Vor Lektion wird die halbe Parade dann nochmal konkreter.

00:18:16: Wichtig ist, dass eine Halbparade kein Rückwürz ziehen am Zirkel ist.

00:18:23: Die beiden Hände nicht dauerhaft festhalten, keinen Inneren Zügel ziehen oder Die Kopfposition des Pferdes beeinflussen, das tun wir sowieso nicht.

00:18:35: Die Kopf-Position können wir nicht oder doch können wir aber es ist nicht das korrekte Reiten.

00:18:40: Das hat nichts mit klassischer Reitkonst auch nicht mit feinem Reiten zu tun wenn wir die Kopfposition erzwingen wollen mit unserer Hand.

00:18:47: Wir können uns die Kopf position und vor allen Dingen dass das genickt.

00:18:53: der höchste Punkt ist, dass die Nase vor der Senkrecht ist Erarbeiten in dem das Pferd von hinten nach vorne an die Hand ran tritt also über Anlehnung dass das Pferd sich anlehnen darf.

00:19:07: Häufige Fehler bei der halben Parade sind, wie gesagt, dass es nicht harmoniert und dass der Takt verloren geht und das gegengehalten wird.

00:19:19: Wie darf sich eine gelungene Halbparade eigentlich anfühlen?

00:19:24: Ich finde immer man merkt sofort, dass das pferd aufmerksamer wird.

00:19:28: Das Tempo verändert ohne dass der takt verloren Die Schritte entweder oder die dritte oder Sprünge ausbalanciert werden.

00:19:41: Raumgreifender oder Raumrahmen, also wir können den Rahmen ja erweitern oder wir können dem Rahmen verkürzen, dass das Pferd den Rahmen verkirzt ist auch eine gelungene halbe Parade.

00:19:57: Die Vorhand wird leichter je nachdem was wir gerade einleiten.

00:20:03: Wichtig ist es der Rücken da auch schwingend bleibt Der Pferde rücken sollte weiter hinschwingen.

00:20:12: Ja, noch einmal konkret den Unterschied zwischen halber und ganzer Parade.

00:20:18: Eine halbe Parade bereitet das Pferd vor macht es aufmerksam verändert auch die Balance und das Tempo und die Gangart.

00:20:27: Das ist bereitet vor bereitet einen Gangartwechsel.

00:20:31: Tempi-Unterschiede also Tempiounterschied sind ja innerhalb der Gangart wir haben ja Jetzt im Trapp.

00:20:41: Wir haben den Mitteltrap, wir haben dem Arbeitstrapp und wir haben den Versammeltrapp Und das sind die Tempi innerhalb einer Gangart.

00:20:50: Aber grundsätzlich bleibt das Pferd bei einer halben Parade oder auch in der halben Haltung In Bewegung.

00:20:57: Die ganze Parade führt immer zum Halten Und sie wird durch mehrere halbe Paraden vorbereitet.

00:21:10: Also Das Pferdd wird quasi begrenzt mehr nach vorne zu gehen.

00:21:15: Wichtig ist aber auch da, es wird begrenzt dass die grundsätzliche Vorwärtsbewegung, die soll begrenzt werden, aber nicht nur über die Hand sondern über die Sitzhilfe und tatsächlich auch über die Schenkelhilfe Auch wenn wir da nicht treiben wollen.

00:21:31: Aber wir wollen einen Rahmen geben das fährt begrenzen Und wir wollen ja tatsächlich auch ein bisschen von hinten nach vorn in den Übergang rein treiben.

00:21:42: Aber wichtig ist nicht hinten schieben und vorne gegenhalten.

00:21:46: Ja, also eine ganze Parade ist damit gar keine stärkere Zügehilfe sondern das Ergebnis korrekt aufeinander abgestimmten halben Paraden.

00:22:02: Wenn du dazu mehr erfahren möchtest wenn du dich gerne von mir Korrigieren lassen möchtet oder mein Feedback von mir möchtes wie das bei dir aussieht, ob deine Halbe beraten.

00:22:15: Ob deine Sitz und deine Schenkel- und Zügelhilfen oder vielleicht auch deine reiterliche Schiefe eine Herausforderung für dich ist oder noch Stellschrauben sind wo du daran arbeiten möchtest Dann kannst Du wie gesagt einfach ein kostenfreies Kernlängespräch buchen.

00:22:31: schreib mir gerne einfach eine Mail die packe ich Dir unten in die Show Notes Und dann können wir gerne mal schauen Wie Ich Dir weiterhelfen kann.

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